Ersti-ABC

Für alle Interessierten und StudienanfängerInnen haben wir hier einige Begriffe und nützliche Tipps zusammengestellt, die am Anfang des Studium hier in Tübingen sehr hilfreich sein können, um sich im Uni-Chaos zurecht zu finden und das häufig etwas ungewohnte Vokabular an der Uni zu verstehen.

Anmeldung für Veranstaltungen

In Soziologie muss man sich für alle Veranstaltungen (auch Vorlesungen) anmelden. Dies geschieht online über das Campus-System.  Die Teilnemerzahl für Seminare ist so gut wie immer beschränkt und der frühe Vogel fängt den Wurm! Lasst euch aber von hinteren Listenplätzen nicht abschrecken, erfahrungsgemäß springen viele Bewerber im letzten Moment ab.

Bachelor/Master

Soziologie kann man in Tübingen seit dem Wintersemester 07/08 als Bachelor bzw. Master im Haupt- und Nebenfach studieren. Der BA-Studiengang umfasst 6 Semester. Der MA baut auf dem BA-Studium auf und umfasst 4 Semester. Im Bachelorstudiengang studiert man immer ein Haupt- und ein Nebenfach. Im Prinzip sind alle Fächer, die im Bachelor angeboten werden, mit Soziologie kombinierbar.

BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz sieht für bedürftige Studierende eine Ausbildungsförderung vor. Um diese Leistungen zu erhalten, muss man allerdings einen Antrag stellen. Diese Unterlagen gibt es beim BAföG-Amt in der Karlstr. 11 (hinter dem Modehaus Zinser, in der Nähe vom Bahnhof) oder im Infopavillon in der Mensa. Weitere Infos gibt es unter www.bafoeg-rechner.de oder auf der Seite der Bundesregierung (www.das-neue-bafoeg.de).

Bibliothek (Uni)

Die UB (Unibibliothek) befindet sich neben dem Hegelbau in der Wilhelmstraße 32. Die meisten Bücher hier kannst Du, anders als die der Präsenzbibliothek des Hegelbaus, für bis zu vier Wochen ausleihen. Hierzu benötigst Du deinen Studentenausweis.
Es empfiehlt sich, zu Beginn des Studiums eine Einführung in die Benutzung der Bibliotheken mitzumachen; in der UB gibt es mehrere Führungen zu Beginn des Semesters. Die UB hat montags bis samstags von 8 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die digitalen Suchmaschinen der UB Tübingen findest du hier. Die meisten Bücher kann man dort direkt ausleihen.

Bibliothek (Institut)

Die Institutsbibliothek der Soziologie befindet sich im Hegelbau und der Bestand umfasst knapp 25.000 Bände, davon ca. 3.000 Zeitschriftenbände. 60 Zeitschriften werden laufend gehalten. Die Bibliothek ist eigentlich eine Präsenzbibliothek, d.h. Bücher können vor Ort gelesen werden oder kurz zum Kopieren mitgenommen werden. Ausleihen der Bücher ist übers Wochenende und während der Semesterferien möglich. Auch die Bücher der Institutsbibliothek findet man über das OPAC. Infos zur Nutzung der Institutsbibliothek bekommt man bei der Bibliotheksaufsicht im Hegelbau oder bei der Fachschaft. Die Institutsbibliothek hat während des Semesters bis 19:00 Uhr, während der Ferien nur bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Bücher die Institutsbibliothek findest du auch über die Kataloge der UB.

Campus-System

Das Campus-System ist ein Online-Portal für Studium und Lehre. Die Zugangsdaten (ZDV-Zugangsdaten) werden jedem Studierenden mit den Immatrikulationsunterlagen zugeschickt. Hier findet man das Vorlesungsverzeichnis, das alle Veranstaltungen auflistet. Zudem muss man sich über das Campus-System für alle Veranstaltungen (Seminare, Vorlesungen oder Tutorien) anmelden.

Clubhaus(fest)

Das Clubhaus befindet sich in der Wilhelmstraße gegenüber der Neuen Aula. Die darin befindliche Cafeteria mit Garten ist ein beliebter Treffpunkt bei Studierenden. Zudem befinden sich hier die Räumlichkeiten der Fachschaften-Vollversammlung, des AStA und der Informationsstelle für behinderte Studierende (TIBS). Jeden Donnerstagabend veranstaltet eine studentische Gruppe (meistens die Fachschaften der einzelnen Institute) hier ab 21:00 Uhr das Clubhausfest. Auf dieser Party ist der Eintritt frei, die Getränke günstig und im und vor dem Clubhaus ist dann immer ziemlich viel los!

c.t.

Latein “cum tempore” = mit Zeit; auch: “akademisches Viertel”. Findet sich dieses Kürzel hinter einer Zeitangabe, fängt die Veranstaltung 15 Minuten später an und endet 15 Minuten früher. (12 c.t. – 14 Uhr c.t. = 12.15 – 15.45 Uhr). Das akademische Viertel ist der Normalfall.
Siehe auch: s.t.

Dekanat

Das Dekanat ist sozusagen das Verwaltungsbüro der Fakultät. Es befindet sich in der Nauklerstaße 48. Im Studierendenalltag wichtiger ist das Prüfungsamt in der Haußerstr. 11.

Dschungelbuch

Zur besseren Orientierung an der Uni, vor allem in den Einrichtungen des Studentenwerks, publiziert dieses jedes Jahr das orangefarbene Dschungelbuch, das dann so gut wie überall ausliegt. Für alle Studienanfänger eine gute Hilfe – unbedingt besorgen!

Einführungsseminar

Einführungsseminare geben euch einen Überblick über das jeweilige Fach und vermitteln Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Einführungsvorlesungen werden meist durch Tutorien ergänzt. Im Fach Soziologie gibt es zu Studienbeginn eine einwöchige Einführungsveranstaltung (Orientierungswoche, kurz OWO), bei der eine ingehende Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und den Unialltag gegeben werden. Die Fachschaft begleitet die OWO mit einem Grillfest.
Siehe auch: Seminar, Vorlesung, Tutorien

eMail-Adresse (studentische)

Mit den Anmeldeunterlagen bekommst eine Email-Adresse (vorname.nachname[at]student.uni-tuebingen.de), die Du auch über Webmail abrufen kannst. Diese solltest Du unbedingt regelmäßig abrufen, da die Mails von der Uni an diese Adresse gesendet werden. Du kannst allerdings auch eine Weiterleitung an eine andere Email-Adresse einrichten.
Siehe auch: ZDV

Fachschaften Vollversammlung

Um auch auf der Universitäts- und überregionaler Ebene studentische Interessen wahrnehmen zu können, haben sich die Fachschaften in der Fachschaften Vollversammlung, kurz FSVV, zusammengeschlossen. Seitdem die Studierendeschaften wieder verfasst sind, bildet die FSVV die größte studentische Fraktion in allen Unigremien. Weiterhin gehören zu den Aktivitäten der FSVV die Vergabe der Clubhausfeste, die Durchführung von Veranstaltungen (Bsp. Ract-Openair), die Herausgabe der Infozeitschrift Rätätä und die Beratung von Studierenden. Die Sitzungen findest du auf der Website der FSVV.

Fachsprachenzentrum

Das FSZ ist eine zentrale Einrichtung der Universität, die allen Studierenden offen steht. Hier kannst du, unabhängig von deinem Studiengang, Kenntnisse in allen großen europäischen Fremdsprachen erwerben oder bereits vorhandenes Wissen auffrischen. Das FZS bietet in jedem Semester meist kostenlose Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Konversationskurse, an deren Ende eine Prüfung steht, mit der du unterschiedliche Sprachzertifikate erlangen kannst. Ideal eignet sich ein Kurs am FSZ also als Vorbereitung für einen Auslandsaufenthalt, ein Praktikum im Ausland oder zum Erwerb oder Auffrischung von Fremdsprachenkenntnissen. Während des Semesters finden die Kurse in der Regel wöchentlich statt. Darüber hinaus gibt es auch Kompaktkurse in der vorlesungsfreien Zeit. Das FZS befindet sich in der Rümelinstraße 27, in der Nähe des Geographie-Instituts. Fremdsprachenkurse können oft als Schlüsselqualifikation angerechnet werden.

Fakultätsrat

Der Fakultätsrat (FakRat) ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Fakultät. Hier werden alle Dinge besprochen, die Verwaltung, Forschung und Lehrbetrieb an der Fakultät betreffen. Im FakRat sitzen gewählte Profs, wissenschaftliche Mitarbeiter, Studierende und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter. Die Studierenden der Fakultät 06 (WiSoWi) haben insgesamt 6 Sitze im FakRat. Ihr könnt euch bei den jährlich stattfindenden Wahlen aufstellen lassen, damit auch weiterhin studentische Belange im Gremium vertreten werden.

Hausarbeit

Eine Hausarbeit ist ein wissenschaftlicher Aufsatz, der, je nach Seminar, DozentIn und Studiengang, ca. 10 bis 20 Seiten umfassen soll. Im Bachelor-Studiengang werden leider nicht mehr viele Hausarbeiten eingefordert. Bereits eine gewisse Erfahrung mit wissenschaftlichem Schreiben gemacht zu haben, ist aber unbedingt nötig, um die Bachelor-Arbeit meistern zu können. Ausführliche Infos zum Verfassen einer Hausarbeit findest du hier. (Es handelt sich hier um grobe Richtlinien, die genauen Vorgaben sind letztlich Sache der DozentInnen.)

Hegelbau

Architektonische Meisterleistung in der Wilhelmstr. 36. Im ersten Stock befindet sich das Institut für Soziologie. Das einzig Schöne hier ist der Hegelgarten zwischen Institutsgebäude, Unibibliothek und Ammer. Hier finden unsere jährliches Sommerfest, das Grillfest für die Erstis und das Fakultätsfest statt.

HiWi

Hilfswissenschaftler (HiWis) sind studentische Angestellte am Institut. Sie halten Tutorien ab, beaufsichtigen die Institutsbibliothek oder arbeiten als Handlanger für einzelne Professoren.

Hochschulsport

Das Sportinstitut bietet ein umfangreiches Angebot an Sportarten, die man umsonst oder für relativ wenig Geld betreiben kann. Die Programme liegen überall aus und sind im Internet zu finden.

Kupferbau

Ein architektonisches Meisterwerk in der Hölderlinstraße, in dem auch Vorlesungen in Soziologie stattfinden. Jeden Mittwochabend kann man hier auch den Unifilm sehen. Außerdem werden hier viele der Veranstaltungen des Studium Generale abgehalten.

Leistungspunkte (ECTS-Punkte)

Für die Teilnahme an Veranstaltungen werden sog. ECTS-Punkte vergeben. Die Zahl der erworbenen Punkte richtet sich nicht nach der erzielten Note, sondern nach dem Umfang der Veranstaltung und der eingebrachten Leistung. Um das Studium erfolgreich beenden zu können, muss der Erwerb einer bestimmten Zahl von Punkten nachgewiesen werden.
Die Fachschaft vergibt ebenfalls ECTS-Punkte für erfolgreiche Mitarbeit!

Literatur, Musik und Kunst

In Tübingen gibt es unzählige kulturelle Gruppen. Wenn Du musikbegeistert bist, findest Du sicher ein passendes Orchester, einen Chor oder eine Band. Im Brecht-Bau gibt es Theatergruppen in vielen verschiedenen Sprachen. Zum Seminar für Allgemeine Rhetorik gehört das Studio Literatur und Theater in der Brunnenstraße 6, das Workshops und Seminare anbietet. In der Neuen Aula befindet sich das Zeicheninstitut. Das Collegium Musicum der Universität hat ein Akademisches Orchester und einen Akademischen Chor, organisiert aber darüber hinaus auch Konzerte und Vorträge. Die meisten kulturellen Gruppen sind im Dschungelbuch mit Kontaktadressen aufgelistet. Außerdem hängt viel an den schwarzen Brettern aus.

Magister

M.A., Lat. “magister artium” = Meister der Künste. Bezeichnet den inzwischen ausgelaufenen Vorgänger des heutigen Master-Abschlusses (MA).

Mensa

“Mens sana in corpore sano”, sagt der Lateiner. An der Uni heißt das, “man muss sehr gesund sein, um in der Mensa zu essen”. Widerlicher Fraß, der allerdings billig und in Uninähe angeboten wird. Empfehlenswert ist das Salatbuffet in der Wilhelmstraße. Die Mensa ist ein beliebter Treffpunkt in der Mittagspause, im Erdgeschoss der Mensa Wilhelmstraße (gegenüber der Unibibliothek) befinden sich eine gute Caféteria, ein Tischkicker und ein Reisebüro. Weitere Mensen gibt es auf der Morgenstelle und in der Hafengasse 6 in der Altstadt. Achtung, zahlen kann man in der Mensa nur mit Studentenausweis!

Neue Aula

Das Hauptgebäude der Universität mit Säulenportal und Brunnen davor in der Wilhelmstraße. Hier residieren die Juristen, es gibt große Hörsäle und den Festsaal der Universität. Teile der Universitätsverwaltung sind ebenfalls hier untergebracht.

Orientierungsprüfung

Die Orientierungsprüfung sollte bis zum Ende des zweiten Semesters erfolgen, muss aber bis zum Ende des dritten Semesters abgelegt sein. Keine Prüfung im eigentlichen Sinn, als Bachelor muss man insgesamt 24 Leistungspunkte aus den Modulen B 1 bis B 3 nachweisen. Das war’s!

Österberg

Von der Rückseite des Hegelbaus nicht zu übersehen. Eignet sich zum in der Sonne liegen, spazieren gehen, grillen, und für die Mutigen unter Euch auch zum Schlittenfahren im Winter usw. Außerdem grasen hier manchmal Schafe.

OWO

Kurz für Orientierungswoche. Findet zu Beginn des Wintersemester statt und soll Studienanfänger in den Uni-Alltag und das wissenschaftliche Arbeiten einführen. Für Hauptfächler quasi Pflicht. Die Fachschaft veranstaltet im Rahmen der OWO ein kleines Grillfest im Hegelgarten.

PC-Pool

Um im Internet zu Recherchieren oder einfach kurz die Emails zu checken steht Dir der Computerpool am Instiut für Soziologie zur Verfügung. Die PCs sind zudem mit wichtiger Spezialsoftware für Soziologen (z. B. SPSS, Stata, Atlas.ti) ausgerüstet. Anmelden kannst Du Dich mit deinem ZDV-Account. Weitere Computerpools gibt es in der UB und im ZDV-Gebäude in der Wächterstraße.

Pedelenstelle

Unideutsch für Hausmeisterbüro. Befindet sich im Eingangsberech der Neuen Aula. Die Pedelenstelle ist vor allem eins: Fundbüro.

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnungen für Deine Studienfächer erhältst Du auf den Internetseiten des Instituts. Für die verschiedenen Abschlussarten gibt es jeweils eigene Prüfungsordnungen. Darin steht welche Prüfungsleistungen Du für den jeweiligen Studienabschnitt erbringen musst und wie die Prüfungen ablaufen. Für den Anfang bietet Dir der Studienplan eine einfachere Übersicht darüber, welche Scheine du machen musst.

Referat

Ein Referat an der Uni ist ein mündlicher Vortrag und in den meisten Seminaren Pflicht. Gute Referate sind sehr kurz gehalten und lassen viele Fragen für die spätere Diskussion offen.

Rektor

Höchstes Amt der Universität. Sein Aufgabenfeld umfasst sämtliche Fragen von Verwaltung, Forschung und Lehre. Dem Rektor, zur Zeit der Neuphilologe Bernd Engler, stehen verschiedene Stellvertreter für die einzelnen Ressorts zur Seite, darunter der Kanzler der Universität. Bei offiziellen Veranstaltungen ist er leicht an der dicken, goldenen Kette zu erkennen.

Rückmeldung

In jedem Semester musst Du Dich rückmelden. Du zeigst der Uni damit, dass Du noch weiter studieren willst. Die Rückmeldeaufforderung wird per Email an die studentische Email-Adresse verschickt. Nach erfolgreicher Rückmeldung erhältst Du ein Datenkontrollblatt, das in Dein Studienbuch gehört und Immatrikulationsbescheinigungen. Die Rückmeldung erfolgt durch die Überweisung der Verwaltungs-, StuWe- und AStA-Beiträge.

s.t.

Lat. “sine tempore” = ohne Zeit. Mit s.t gekennzeichnete Veranstaltungen beginnen pünktlich
Siehe auch: c.t.

Schließfächer

In Bibliotheken dürfen normalerweise keine Jacken oder Taschen mitgenommen werden. Schließfächer befinden sich im Untergeschoss des Hegelbaus bzw. im Erdgeschoss der Unibibliothek. Achtung: Besonders in der UB wird viel geklaut, auch aus den Schließfächern! Keine Wertsachen im Schließfach lassen. Am IfSoz besteht kaum Gefahr, hier kannst Du dein Zeug auch einfach vor dem Eingang der Bibliothek ablegen. Am besten kaufst Du Dir ein Vorhängeschloss (gut und billig im Ein-Euro-Shop in der Kornhausstraße). Es gibt zwar auch Schließfächer mit Münzeinwurf, aber wer hat schon immer zwei Euro in der Tasche?

Semesterticket

Berechtigt Dich zur Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich des lokalen Verkehrverbundes „Naldo“. Dieser erstreckt vom Metzingen (Richtung Stuttgart) über die schwäbische Alb bis fast zum Bodensee.  Du bekommst es an allen Verkaufsstellen des Stadtverkehrs in Tübingen, Reutlingen und Rottenburg, an der Touristeninformation an der Neckarbrücke und an allen DB-Verkaufsstellen. Hier musst Du die „Bescheinigung für das Semesterticket“ vorlegen, die Du mit Deinen Immatrikulationsbescheinigungen zugesandt bekommst.

Seminar

Im Unterschied zu einer Vorlesung wird in einem Seminar nicht nur Wissen, sondern auch Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. In einer etwas kleineren Gruppe können die Teilnehmer das Seminar aktiv durch ihre Referate und Diskussionsbeiträge gestalten.

Senat

Der Senat ist das höchste Gremium der Universität, zusammen mit dem Hochschulrat. Neben vielen, vielen Profs sitzen hier vier Studierende, die sich als Vertreter der politischen Hochschulgruppen bei den Uniwahlen im Sommer zur Wahl stellen. Deren Einflussnahme ist natürlich stark eingeschränkt, aber durch Mitarbeit in Kommissionen und Anfragen gibt es doch Möglichkeiten, dass die Stimme der Studierenden gehört wird. Im Senat werden Berufungen von Professoren, Studienordnungen, Richtungsentscheidungen und eben alles, was irgendwie wichtig ist, verhandelt. Er setzt zu vielen Themen Kommissionen ein, die ihm die Arbeit abnehmen.

Studentensekretariat

Das Sekretariat liegt in der Wilhelmstr. 11, in dem gelben Gebäude direkt neben der Mensa. Hier schreibst Du Dich ein oder um, meldest Dich zurück, änderst deine Adresse und exmatrikulierst Dich auch wieder.

Studentenwerk (AdöR)

Das Studentenwerk (AdöR) ist eine zur Uni gehörende Einrichtung, die Mensen und Caféterien, Wohnheime, BAföG-Amt, Beratungsstellen, Kindergärten usw. verwaltet. Das Verwaltungsgebäude befindet sich gleich neben der Mensa, die Wohnheimverwaltung im Studentendorf WHO, Fichtenweg 5.

Studentenwerk e.V.

Das Studentenwerk e.V. ist ein vom Studentenwerk (AdöR) unabhängiger Verein, der ebenfalls Wohnheimplätze zur Verfügung stellt. Seine Büros befinden sich in der Rümelinstr.8.

Studienberatung

Wenn Du Dich zu verschiedenen Studiengängen vorbereitend informieren möchtest, helfen Dir die Leute von der Allgemeinen Studienberatung über dem Studentensekretariat (Wilhelmstr. 11) weiter. Brauchst Du Beratung zu einem speziellen Fach, helfen Dir die Studienberater der einzelnen Fachbereiche weiter.

Studienbuch

Bei Deiner Einschreibung bekommst Du neben Deinem Studierendenausweis ein DIN-A-4-großes Heft. Das ist Dein Studienbuch (steht auch drauf), in das du die Datenkontrollblätter (Rückmeldung) abheftest.

Studiengebühren

Zwischen dem Sommersemester 2007 und dem Sommersemester 2011 wurden an badem-württembergischen Uni Studiengebühren von 500 Euro/Semster erhoben. Jetzt aber nicht mehr, zum Glück. Was noch zu zahlen ist, sind die Beiträge für das Studentenwerk, den AStA und die Univerwaltung in Höhe von 123,50 Euro/Semester. Daraus werden u.a. die Mensen und das Semesterticktet finanziert.

Studienkommission

Die Studienkommission ist ein Ausschuss des Fakultätsrats, die sich mit Fragen von Studium und Lehre befasst. Auch hier sitzt ein studentischer Vertreter der Soziologie. Im Gegensatz zum Fakultätsrat, der vor allem als Entscheidungsgremium fungiert, werden in der Studienkommission inhaltliche Diskussionen geführt. In den letzten Jahren wurden hier Themen wie Prüfungsordnungen, Evaluation, Einführung und mehrfache Umstrukturierung der BA/MA-Studiengänge, NC-Verfahren, Online-Anmeldung zu Seminaren und ähnliches besprochen.

Studienplan

Der Studienplan ist eine Orientierung, wie man sein Studium optimal gestalten kann, aber nicht muss. Er ist je nach Studiengang (Magister oder BA/MA) und Schwerpunkt (Haupt- oder Nebenfach) unterschiedlich. Hier werden die Pflichtveranstaltungen aufgezeigt, die je nach Studiengang und Schwerpunkt für die Zwischen- bzw. Abschlussprüfung nachzuweisen sind. Den aktuellen Studienplan für BA findest Du hier.

Studierendenausweis

Den bekommst Du bei Deiner Einschreibung. Er dient in erster Linie als Kopierkarte und zum Bezahlen in den Mensen und Cafeterien. Guthaben aufladen kannst du im Foyer der Unibibliothek, am Infopoint der Mensa, im Clubhaus, in der Mensa Morgenstelle und im Institut für Ethnologie auf dem Schloß. Per EC-Karte funktionierts auch im Foyer der Mensa Wilhelmstraße. Außerdem kannst Du Dir mit Deinem Ausweis an den Automaten („Terminals“ in der UB auch immer Immatrikulationsbescheinigungen etc. ausdrucken lassen, Dich rückmelden oder deine Adresse ändern.

Studium Generale

Jedes Semester gibt es ein umfangreiches Angebot an abendlichen Vorlesungen und zu gewissen Themenkomplexen, die außerhalb des Studien- und Forschungsalltags liegen. Die Veranstaltungen des Studium Generale sind oft sehr spannend, nicht selten bekommt man mal eine Berühmtheit persönlich zu Gesicht. Man sollte diese Gelegenheit, über den Tellerrand seines Faches hinauszuschauen, unbedingt nutzen! Programme liegen überall aus.

Tutorium

Ein Tutorium bietet über ein Seminar oder eine Vorlesung hinaus die Möglichkeit, die dort erörterten Themen nochmals in kleinerer Runde zu vertiefen oder zu diskutieren. Tutorien werden meistens von Studierenden in höheren Semestern betreut und sind für BA/MA-Studierende Pflichtveranstaltungen.

Uniwahlen

Jedes Jahr finden im Sommersemester Uniwahlen statt. Hier kann jeder Student die künftigen studentischen Senatsmitglieder und Fakultätsratsmitglieder seiner Fakultät wählen. Zur Wahl stehen Fachschaftsvertreter und Vertreter verschiedener politischer Hochschulgruppen. Es ist sehr wichtig, dass du wählen gehst, weil nur so deine Interessen in den Gremien gut vertreten werden können.

Vorlesung

Vorlesungen sind große Veranstaltungen meist ohne Beschränkung der Teilnehmerzahl, so dass nicht wie in einem Seminar diskutiert wird, sondern vor allem das Vortragen der DozentIn im Vordergrund steht.

Vorlesungsverzeichnis

Es gibt ein allgemeines Vorlesungsverzeichnis, indem die Veranstaltungen (auch Seminare) aller Fakultäten aufgeführt sind, das man entgeltlich in den meisten Buch- und Schreibwarenläden der Stadt kaufen kann. Darin sind auch alle wichtigen Telefonnummer der Uni verzeichnet. Alle Vorlesungsverzeichnisse findest Du auch online im Campus-System.

Wohnheime

In einem Wohnheim kannst Du relativ günstig wohnen. Eine Aufstellung der Tübinger Wohnheime findest Du im Dschungelbuch. Meistens wohnst Du in einem Wohnheim in einer Wohngemeinschaft. Es gibt auch spezielle Wohnungen für Paare und Familien oder Alleinerziehende. Wohnheimplätze werden vom Studentenwerk und gemeinnützigen Organisationen vermittelt. Zur Zeit ist die Wohnplatznachfrage auf Grund steigender Studierendenzahlen und hoher Preise auf dem freien Mietmarkt ziemlich hoch, weshalb es oft eine Warteliste gibt.

Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV)

Das ZDV oder Rechenzentrum stellt den größten Computerpool und befindet sich in der Wilhelmstraße 106. Neben den üblichen Text

- und Datenverarbeitungsprogrammen stehen Dir hier Computer für Email und Internetnutzung zur Verfügung. Eine Zugangsberechtigung solltest Du mit den Zulassungsunterlagen von der Uni erhalten haben. Falls nicht kannst Du die im Sekretariat des ZDV (Eingang Wächterstrasse) beantragen. Du bekommst dann eine Email-Adresse (vorname.nachname@student.uni.tuebingen.de). Außerdem kannst Du an verschiedenen Stellen über den ZDV-Account zu erträglichen Preisen drucken. Zudem bietet das ZDV viele kostenlose Computerkurse an. Programme liegen aus. Siehe auch: Email-Adresse (studentische).

Zwischenprüfung (gilt nur für Magisterstudierende)

Die Zwischenprüfung wird meistens nach 3 oder 4 Semestern abgelegt – so sieht es zumindest der Studienplan vor. Sie besteht aus dem Verfassen einer Zwischenprüfungsarbeit (eine Hausarbeit mit ca. 25 Seiten) und dem Vorlegen aller nötigen Scheine des Grundstudiums. Die Nebenfachstudierenden müssen nur die Scheine vorweisen. Was früher Zwischenprüfung hieß, ist jetzt die die Bachelor-Arbeit.

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